Künstler als Hofschranzen?! Thema Urheberrecht

Digitalisierte geistige Schöpfungen sollen, so fordern es Nutzer des Internet, freies Gemeingut sein. Dabei übersehen sie u.a. einen schwerwiegenden Aspekt, den Prof. Dr. Peter Raue (Rechtsanwalt, Partner der Raue LLP und Honorarprofessor für Urheberrecht an der freien Universität Berlin) in seinem Artikel „Das Urhebergesetz muss reformiert werden“ in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung darlegt. Zitat:

„Wovon soll dann der Kreative, der Texte schreibt, Musik komponiert, Filme produziert, noch leben, seinen Unterhalt beziehen? Die Antwort der Netzpiraten: Diese Künstler müssen von öffentlichen Einrichtungen, von der Bundeskulturstiftung bis zu Hartz-IV bezahlt werden. Diese Un-Geisthaltung führt, was das Grundgesetz vom ersten Tag an verhindern wollte, zu unerträglicher Staatsnähe der Kunst und der Künstler. Ein Künstler, der von staatlich verteilten Mitteln lebt, ist nicht mehr frei, wird zur Hofschranze, bestenfalls zum Hofdichter.“

Heute gibt es ausnahmsweise kein Bild von mir zu sehen!

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