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Hier im Blog gibt es Nachrichten über meine Abstrakte Fotografie, meine pseudo-abstrakte Fotografie,  meine Performance-Fotografie und mein fotografisches Textildesign. Auch über weitere Themen, die mich interessieren, wie z.B. Bauhaus Dessau, Ex-DDR, Lichtkunst, Design, Tanz. Seit Anfang 2013 bin ich Mitglied der Gesellschaft für Abstrakte Fotografie. Ich lebe und arbeite in Dessau und Heidelberg.

Die abstrakte Fotografie, die Lichtmalerei jenseits der Wirklichkeitsschilderung, ist seit 2005 das dominante Thema meiner künstlerischen Arbeit. Ich experimentiere mit Kamera, Licht und Materie, um ungewöhnliche abstrakte Fotografien zu gestalten, die vielfältige Assoziationen und Empfindungen zulassen. Meine Motive kommen mir nicht zufällig vor die Linse, sondern ich arrangiere Dinge und Licht. Diese Komposition wandle ich durch das Fotografieren um in ein ungegenständliches Zusammenspiel von Farbe und Form, Licht und Dunkel, Nähe und Ferne, Übergang und Kontrast, Stillstand und Bewegung. Das so entstandene, zuweilen wie gemalt wirkende Foto bleibt ein Rätsel, bis sich bei den Betrachtern eigene Assoziationen einstellen. Was also auf dem Foto vermeintlich erkennbar ist, hat so nie existiert. Die Fotografien werden nachträglich nicht künstlerisch mittels digitaler Bildbearbeitung verändert.

Meine pseudoabstrakte Fotografie ist eine Gratwanderung zwischen Realismus und Abstraktion, auf die ich mich seit langem immer wieder begebe. Die vorgefundenen Bildmotive, wie Gegenstände, Landschaften oder Lebewesen, verfremde ich durch den Vorgang des Fotografierens auf die unterschiedlichsten Arten. Die Betrachter sollen jedoch noch erkennen können, was ich fotografiert habe. Die Grenzen zur realistischen Fotografie und zur abstrakten Fotografie sind, abhängig von der Fantasie der Betrachter, fließend. Auch hierbei lehne ich nachträgliche künstlerische digitale Bildbearbeitung ab.

Meine Performance-Fotografie ist in diesem Sinne ebenfalls überwiegend als pseudoabstrakte Fotografie einzustufen.

Das Projekt „Modedesign trifft Fotokunst“ haben die Modedesignerin Sylke Dallach und ich anlässlich einer Ausstellung 2015 in der Bauhausstadt Dessau begonnen. Es geht um die Symbiose von Kleidungsentwurf, detailreichem großflächigem Fotodruck, Textilien der neuen Generation und Schneiderkunst. Der Charakter des von Sylke Dallach experimentell entwickelten Modells wird durch meine abstrakten oder realistischen Fotografien unterstrichen. Die Schnittführung kann sich an den fotografierten Formen orientieren und diese in Bewegung bringen. Zugleich werden Details des Modells durch die Formen und Farben der Fotografie hervorgehoben oder verschleiert, unterstrichen oder durchkreuzt, erklärt oder verfremdet. Wir begnügen uns nicht mit dekorierten Körperhüllen. Vielmehr kreieren wir charakterstarke textile Skulpturen mit illusionistischer Anmutung.

Die Fotodokumentation „Ex-DDR“ begann ich 1996 in Dessau und Umgebung. Sie belegt, wie sich Architektur und Alltagsgegenstände aus DDR-Zeiten samt ihrem Umfeld mit der Zeit verändern: Wie sie altern, wie sie sich zwischen dem Neuen behaupten oder verloren gehen, wie sie gepflegt, benutzt, vergessen, überwuchert oder zerstört werden.

Weitere Informationen auf
photo-abstract.de

English

These pages present my photographic art in two galleries entitled Abstract photography and Pseudo-abstract photography. I am a member of the Society for Abstract Photography. I live and work in Dessau and Heidelberg.

Abstract photography means painting with light without any intention of portraying reality, and has been the dominant theme of my artistic work since 2005. I experiment with camera, light and materials, to create unusual abstract photographs which allow diverse associations and moods. I achieve this without any form of computer manipulation. My subjects are not chosen randomly: instead, I arrange objects and light, and transform this composition into a play of intangible colour and form, light and dark, near and far, transition and contrast, rest and motion. The photograph that results can look like a painting, and it remains enigmatic until the viewer’s own associations have had time to form. So what one seems to see in the photo has never really existed.

My Pseudo-abstract photography is a tightrope act between realism and abstraction which I have explored repeatedly in past years. Selected motifs, such as objects, landscapes or living things, are rendered unfamiliar in diverse ways through the process of photographing them. The nature of the object is supposed to remain clear to the viewer; but the transition to realistic photography or to abstract photography is fluid, and where it occurs depends on the viewer’s imagination. I use no computer methods in finishing these compositions either.

My Performance-Photography is often pseudo-abstract.

My “Ex DDR” photodocumentation was begun in 1996 in and around Dessau. It shows how architecture and everyday objects from the GDR period – together with their surroundings – change over time: as they age, as they assert themselves in the middle of the new or vanish, and as they are cared for, used, forgotten, overgrown or destroyed.

More information at
photo-abstract.de